Reviews

"Of what there is to come" (E.P.), 2007


Heavy oder was!?, Issue 12/07

Vor ein paar Monaten haben wir Euch die Freiburger Formation WORLD TO ASHES noch auf den Underground-Seiten nähergebracht, jetzt steht das Quartett mit seinem ersten offiziellen Tonträger auf der Matte. An der musikalischen Ausrichtung hat sich dabei logischerweise nicht viel verändert. Die Breisgauer schlagen nach wie vor in die selbe Kerbe wie beispielsweise IN FLAMES oder AS I LAY DYING, würzen also ihr Deathmetal Metal/ Metalcore-Brett mit jeder Menge Melodien, die waffenscheinpflichtig sind, und verstehen es prächtig, Songs zu komponieren, die sich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken brauchen. Die Balance zwischen Brutalo-Attacken und filigran-melodischem Fingerspitzengefühl stimmt hier einfach, so dass Songs wie der eröffnende Killer "Crown Of Victory", die folgende rasante Hetzjagd "From Dust Into Haze" oder das nicht minder interessant aufgebaute "Path Of Uncertainty" ein mehr als beachtliches Fundament für zukünftige Arbeiten darstellen. Schade nur, dass der Spuk nach gut 22 Minuten schon wieder vorbei ist. Nächstes Mal bitte über die gesamte Distanz, meine Herren!
-Peter Engelking, 9/12 Punkten, www.heavy-oder-was.de




Rock Hard, Issue 247

Man muss sich wohl an den Umstand gewöhnen, dass die Vorbilder der heutigen Jugend nicht mehr Slayer und Metallica, sondern immer öfter Bullet For My Valentine, In Flames oder As I Lay Dying heißen. Die Jungspunde WORLD TO ASHES aus Freiburg im Breisgau legen mit ihrer ersten EP eine durchaus beachtliche Leistung hin. Wüste Metalcore-Stampfer treffen auf melodische Refrains, es wird gebreakt und geblastet, der Sänger kreischt sich durch den Set, ist aber auch durchaus in der Lage, in gemäßigten Tönen zu singen. Freilich beschleicht mich der Verdacht, dass die Jungs vielleicht etwas zu spät auf den Modern-Metal-Zug aufspringen; auf der anderen Seite klingen erste musikalische Gehversuche nun mal meist nach den persönlichen Lieblingsbands. Das war in den Achtzigern nicht anders als heute. Im Gegensatz zu anderen Combos haben WORLD TO ASHES aber schon ordentlich lange das Spielen von Tonleitern geübt, so dass man erhobenen Hauptes das Schlachtfeld verlassen darf. Wenn sie es jetzt noch schaffen, ihrem Stil die nötige Portion Eigenständigkeit zu verpassen, sind die Weichen für die Karriere richtig gestellt.
- Volkmar Weber, 7/10 Punkte, www.rockhard.de




Legacy, Issue 51 (05/2007)

Death / Thrash, der seine Wurzeln in der melodischen schwedischen Schule hat, spielen die Freiburger auf ihrer Debüt-MCD, die im schicken Digi daherkommt. Der Gesang ist herrlich tief und erinnert ein wenig an Amon Amarth, die melodischen Gitarren könnten sich auch bei den härteren In Flames wiederfinden, und das Ganze klingt so sehr nach Schweden, dass man schon fast Elche vorüberziehen sieht... Immer wieder wird Wert auf akkustische Spielereien und relaxte Parts gelegt, bevor man wieder den Fuß auf das Gaspedal stellt und hymnenhaft, aber rasend der At The Gates-Schule frönt. Klar, von eigener Identität kann hier kaum die Rede sein, aber wer sich so herrlich ungeniert bei seinen Vorbildern bedient und das Ganze dann noch so spielfreudig und authentisch umsetzt, dem kann man nicht böse sein. Die vier Jungs können Songs schreiben, beherrschen ihre Instrumente perfekt und versprühen Spaß, dass man "Of What There Is To Come" trotz mangelnder Originalität uneingeschränkt empfehlen kann. WORLD TO ASHES verbreiten einfach eine Unmenge an Energie und Spaß, so dass ich die Jungs gerne mal live sehen würde. Zugreifen!
-(OB) 11/15 Punkte, www.legacy.de




Heavy oder was!?, Issue 05/07

(German metal-magazine)

Unschwer zu erkennen, wo die Breisgauer Formation WORLD TO ASHES ihre Inspiration hernimmt. Zumindest zeugen "Crown Of Victory", "Killing Ourselves" und "From Dust In To Haze", die drei auf den vorliegenden Promo-scheibchen enthaltenen Songs davon, dass das Quartett Bands wie AS I LAY DYING, IN FLAMES, KILLSWITCH ENGAGE, oder auch UNEARTH sehr zu schätzen weiß. Denn auch bei WORLD TO ASHES regieren derbe Klänge, die irgendwo in der Schnittmenge von Hardcore und Metal angesiedelt sind, richtig gute Melodien innehaben und bereits jetzt einen mächtig professionellen Eindruck hinterlassen. Das Wechselspiel zwischen Härte und Melodie stimmt hier perfekt, und auch das Organ von Fronter Christoph steht Genre-Größen in nichts nach. Die EP "Of What There Is To Come", die im Frühsommer erscheinen soll, darf also mit großer Spannung erwartet werden. Kurzum: Im Gegensatz zu dem im Moment alles andere als starken Fußballverein der Region, dem SC Freiburg, dürften sich WORLD TO ASHES schon bald in einem mächtigen Aufwind befinden! Kontakt: www.worldtoashes.com.
-Peter Engelking

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